{"id":1777,"date":"2020-06-19T10:55:15","date_gmt":"2020-06-19T08:55:15","guid":{"rendered":"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/?p=1777"},"modified":"2020-08-23T11:53:52","modified_gmt":"2020-08-23T09:53:52","slug":"da-passt-alles-chic-renoviertes-museum-signature-ausstellung-und-ein-wuchtiger-katalog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/da-passt-alles-chic-renoviertes-museum-signature-ausstellung-und-ein-wuchtiger-katalog\/","title":{"rendered":"Da passt alles: chic renoviertes Museum,  \u201esignature\u201c Ausstellung und ein wuchtiger Katalog."},"content":{"rendered":"\n<p>Wochenlang musste der schwergewichtige Katalog auf seine Ausstellung warten. THE BEGINNING zeigt auf \u00fcber 600 Seiten die Entwicklung der \u00f6sterreichischen Kunst von 1945 bis 1980: den Wiener Phantastischen Realismus, die Wiener Aktionisten, Pop Art made in Austria und gesellschaftskritischen Realismus. Eine \u201esignature exhibition\u201c zur Er\u00f6ffnung eines neuen Museums.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Sammlung sucht ein Zuhause<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorgeschichte zum Museum: Die \u00f6sterreichischen Baumarkt-K\u00f6nige Essl (bauMax) verloren 2014 per Insolvenz nicht nur ihr Bastler-Imperium, sondern in der Folge auch eine kompetente Sammlung moderner Kunst. Rettend sprang der gr\u00f6\u00dfte Bauunternehmer \u00d6sterreichs, Hans Peter Haselsteiner (STRABAG), ein. Wie in Schnitzlers <em>Der Reigen<\/em> bewegte sich die Sammlung Essl in \u00d6sterreich vorw\u00e4rts (nachdem einige internationale Preziosen versteigert wurden) und in neues Zuhause. Haselsteiner lie\u00df flux das Wiener K\u00fcnstlerhaus renovieren und \u201eschenkte\u201c damit der renommierten Graphiksammlung ALBERTINA einen zweiten Standort mit dem Attribut <em>modern.<\/em> Mit der internationalen Betonung auf der ersten Silbe, wie beim touristischen role model, der Londoner <em>Tate Modern<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/L1020662-1-1024x626.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1802\" width=\"506\" height=\"308\" srcset=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/L1020662-1-1024x626.jpg 1024w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/L1020662-1-300x183.jpg 300w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/L1020662-1-1536x939.jpg 1536w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/L1020662-1-2048x1252.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 506px) 100vw, 506px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Hundertwasser tanzte auf allen\nKunsthochzeiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kurzer\npers\u00f6nlicher Einschub: &nbsp;Die Wahrnehmung\n\u00f6sterreichischer Kunst in Deutschland Mitte der siebziger bis in die achtziger\nJahre war relativ einfach strukturiert. Durch umfangreiche Vermarktung dominierte\nFriedensreich Hundertwasser: seinen aufwendig und hochprofessionell gedruckten\nPostern und den architektonischen Aufh\u00fcbschungen im \u00f6ffentlichen Raum konnte\nman ebenso wenig entrinnen, wie seinen Auftritten im Hauptabendprogramm am\nSamstag. Die phantastischen Realisten Ernst und Hausner erreichten das\nSpiegel-Publikum, Helnwein die Stern-Leser, Nitsch die Kunstmagazine wie art,\nund der uns\u00e4gliche Otto Muehl tauchte mit nackten K\u00f6rperteilen als\nFotoschnipsel in hektographierten antiautorit\u00e4ren Underground-Bl\u00e4ttern auf (den\nBegriff \u201eHektografie\u201c erkl\u00e4re ich gerne auf Anfrage). <\/p>\n\n\n\n<p>Es ist die Zielsetzung der Kuratoren, die Aufarbeitung und den Neubeginn nach der nationalsozialistischen&nbsp; Diktatur zu zeigen. Wie schwer sich die \u00f6sterreichische Kunstszene noch 1949 mit Aufarbeitung tat, zeigt folgende Episode: Der im Katalog vertretene Arnulf Rainer verlie\u00df schon drei Tage nach Aufnahme an der Akademie der bildenden K\u00fcnste diese wieder. Seine Arbeiten wurden als \u201eentartet\u201c klassifiziert. Zwar bildete sich schon 1946\/47 der Art Club als Plattform f\u00fcr junge K\u00fcnstler, aber der Nationalsozialismus warf noch lange Schatten auf den Kulturbetrieb durch \u00fcbrig gebliebenes Personal an Hochschulen und in Medien. Die Folge waren Zensur, Verspottung und Behinderung der jungen, das alte ignorierenden Gegenbewegung.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neustart mit konkurrierenden K\u00fcnstlergruppen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schr\u00f6der stellt in der gut recherchierten Einleitung klar, dass der Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg von mehreren Avantgarden gestaltet wurde: \u201eNur als Summe der einander mit gro\u00dfer Leidenschaft oft feindlich gegen\u00fcberstehenden K\u00fcnstlergruppen erh\u00e4lt man ein ganzes Bild dessen, was in seiner Gesamtheit zum Kraftwerk f\u00fcr die Kunst des 21. Jahrhunderts werden sollte.\u201c Katalog und Ausstellung geben allen Gruppen, die sich vorranging aus ihren Spielst\u00e4tten in der Wiener Innenstadt, dem Art Club und der Galerie n\u00e4chst St. Stephan, bildeten, ausf\u00fchrlichen Raum. International am schnellsten etablierte sich die Gruppe \u201eWiener Schule des Phantastischen Realismus\u201c mit Protagonisten wie Friedensreich Hundertwasser und Ernst Fuchs. Weitere Gruppen bildeten die feministische Avantgarde um Valie Export, sowie die Wiener Aktionisten einerseits um Hermann Nitsch, andererseits die Kommune um Otto Muehl. Dem Regelbrecher Muehl wird \u2013 nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df &#8211; viel Raum in Ausstellung und Katalog gegeben. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die M\u00fche mit Muehl<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seine Rolle innerhalb seiner Kunstkommune war mehr als zweifelhaft und wurde strafrechtlich belangt. Mag durch das Freud&#8217;sche Erbe die Toleranzschwelle&nbsp; f\u00fcr Grenz\u00fcberschreitungen in der \u00f6sterreichischen Kunst niedriger als woanders sein \u2013 wir leben zu Recht in achtsamen Zeiten. Nicht nur das Werk z\u00e4hlt, sondern auch das wirkliche Wirken. Zwar besch\u00e4ftigt sich auch der \u00f6sterreichische Kulturphilosoph Konrad Paul Liessmann in seinem Katalogbeitrag <em>Blasphemie und Kitsch <\/em>damit. Aber ratlos l\u00e4sst er den Leser mit folgendem statement&nbsp; \u00fcber den verurteilten Otto Muehl zur\u00fcck: \u201eDer Verdacht, dass Muehl die minderj\u00e4hrigen Modelle missbraucht habe, degradiert die Kunstwerke zu blo\u00dfen Dokumenten eines kriminellen und moralisch verwerflichen Aktes\u201c. Dr\u00fcckt das Wort \u201eDegradierung\u201c Unzufriedenheit mit dem Lauf der Diskussion aus? Ich werde daraus nicht schlau.<\/p>\n\n\n\n<p>Die umfangreichen Textbeitr\u00e4ge im Katalog bieten viel Hintergrund: den K\u00fcnstler*Innen Arnulf Rainer, Friedensreich Hundertwasser, der kraftvollen Maria Lassnig, Valie Export und dem Objektk\u00fcnstler Franz West sind eigene Kapitel gewidmet. Ebenso wie den Themen Phantastischer Realismus und Aktionismus. Der Beitrag <em>Gewalt und Traumata <\/em>beleuchtet die Werke der neuen Realisten wie z.B. Gottfried Helnwein. In allen Beitr\u00e4gen blitzt immer wieder auf, dass der Reiz \u00f6sterreichischer Kunst (und Kultur im allgemeinen) auch in Grenz\u00fcberschreitungen inklusive <em>feel bad-art <\/em>liegt. Ebenso geh\u00f6rt das phantasiereiche und oft m\u00fchelose Wechseln zwischen den Genres zu den \u00f6sterreichischen Besonderheiten. Kurz vor der Seite 600 ist noch eine \u00fcberraschende Chronologie versteckt, die wichtige k\u00fcnstlerische Meilensteine im zeitgeschichtlichen Kontext verortet. Nicht \u00fcbersehen!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"648\" src=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Klemmer_beschn_MO_gedr-2-1024x648.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1798\" srcset=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Klemmer_beschn_MO_gedr-2-1024x648.jpg 1024w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Klemmer_beschn_MO_gedr-2-300x190.jpg 300w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Klemmer_beschn_MO_gedr-2-768x486.jpg 768w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Klemmer_beschn_MO_gedr-2-1536x973.jpg 1536w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Klemmer_beschn_MO_gedr-2-2048x1297.jpg 2048w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Klemmer_beschn_MO_gedr-2-1090x690.jpg 1090w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Abbildung aus Katalog: Robert Klemmer<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcberraschender Pop Artist<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Besuch einer Ausstellung lebt von \u00dcberraschungen und Entdeckungen: f\u00fcr mich ist es der interessanteste Pop Artist \u00d6sterreichs, Robert Klemmer. Leider war ihm nur eine kurze Schaffenszeit geg\u00f6nnt, denn der 1938 in Nieder\u00f6sterreich geborene, gelernte Fernmeldemonteur und Autodidakt verstarb bereits 1971. In der Regel malte Klemmer sich selbst und sein engstes Umfeld. Ihm ist das unverwechselbare Titelmotiv f\u00fcr Ausstellung und Katalog zu verdanken. Eine weitere Entdeckung ist &nbsp;f\u00fcr mich Eduard Angeli (geb. 1942) mit seinem geheimnisvollen Realismus aus den 1970er Jahren. Er verwendete Postkarten mit kolonialen Motiven, die er w\u00e4hrend seiner Zeit in Istanbul (1967 bis 1971) auf Flohm\u00e4rkten aufst\u00f6berte. Und es gibt im Katalog ein Wiedersehen mit Max Peintner, dessen dystopisches Bild \u201eDie ungebrochene Anziehungskraft der Natur\u201c Vorlage f\u00fcr die Kunstaktion im Klagenfurter Fu\u00dfballstadion im Herbst letzten Jahres war. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Ich berichtete (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/der-wald-am-woerthersee-eintritt-frei\/\" target=\"_blank\">Ich berichtete<\/a>.&nbsp; Schon 1970 erkannte Peintner das Schutzbed\u00fcrfnis unserer Natur.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"627\" src=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Angeli_beschn_MO_gedr-1-1024x627.jpg\" alt=\"\" data-id=\"1799\" data-full-url=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Angeli_beschn_MO_gedr-1-scaled.jpg\" data-link=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/da-passt-alles-chic-renoviertes-museum-signature-ausstellung-und-ein-wuchtiger-katalog\/buch_angeli_beschn_mo_gedr-1\/\" class=\"wp-image-1799\" srcset=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Angeli_beschn_MO_gedr-1-1024x627.jpg 1024w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Angeli_beschn_MO_gedr-1-300x184.jpg 300w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Angeli_beschn_MO_gedr-1-768x471.jpg 768w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Angeli_beschn_MO_gedr-1-1536x941.jpg 1536w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Angeli_beschn_MO_gedr-1-2048x1255.jpg 2048w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Buch_Angeli_beschn_MO_gedr-1-1126x690.jpg 1126w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Abbildung aus Katalog: Eduard Angeli<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"575\" src=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Max-Peintner-1024x575.jpg\" alt=\"\" data-id=\"946\" data-full-url=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Max-Peintner.jpg\" data-link=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/der-wald-am-woerthersee-eintritt-frei\/max-peintner\/\" class=\"wp-image-946\" srcset=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Max-Peintner-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Max-Peintner-300x169.jpg 300w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Max-Peintner-768x431.jpg 768w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Max-Peintner-1260x709.jpg 1260w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Max-Peintner-800x450.jpg 800w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Max-Peintner-1228x690.jpg 1228w, https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Max-Peintner.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Abbildung aus Katalog: Max Peintner<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Katalog und Ausstellung verdienen\nBesucherandrang<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausstellung scheint zu einem Publikumserfolg zu werden. Und aus einem Ausstellungskatalog ist ein Standardwerk \u00fcber die Entwicklung der \u00f6sterreichischen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg geworden. Interessant, voller Informationen \u00fcber die taktgebenden Str\u00f6mungen und abwechslungsreich. F\u00fcr die Mitnahme in die Ausstellung ist er mit \u00fcber 3 Kilogramm etwas schwer. Aber wir k\u00f6nnen uns mit ihm auf einen lohnenden Trip ins sommerliche und herbstliche Wien bis zum 8. November vorbereiten. Immer wieder neue Seiten entdecken \u2013 das funktioniert auch zuhause sehr gut. Der Katalog geh\u00f6rt gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klaus Albrecht Schr\u00f6der (Hrsg.), THE BEGINNING, 608 Seiten, Hirmer Verlag, \u20ac 55 | in deiner Lieblingsbuchhandlung oder <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"hier (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.hirmerverlag.de\/de\/titel-1-1\/the_beginning-2026\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/trooboox.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/hacks-dog-2-e1521995622905.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-90\" width=\"127\" height=\"127\"\/><figcaption>(c) Kurt Pohl 2020<\/figcaption><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wochenlang musste der schwergewichtige Katalog auf seine Ausstellung warten. 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